Über 20 Professoren und Studierende der
Hochschule Robert Schumann der Universität Straßburg waren am Donnerstag zu Gast am Campus der Hochschule Landshut. Seit 30 Jahren besteht zwischen den beiden Hochschulen eine freundschaftliche Partnerschaft. Anlässlich dieses Jubiläums organisierte das International Office eine Französische Woche. Die Seminare werden durch das
Deutsch-Französische Jugendwerk und das
Bayerisch-Französische Hochschulzentrum gefördert. Auftakt des Besuchs der Gäste aus Straßburg und Studierender der Hochschule Landshut war in Passau. Für das 30. Deutsch-Französischen Hochschulseminar wählten die Veranstalter das Thema „Der Einfluss des weißen Goldes (Salz) auf Wirtschaft und Kultur einer Region“. Das Seminar ist Teil eines Wahlpflichtfachs des
Studiengangs Betriebswirtschaft beider Hochschulen. In Passau und Umgebung lernte die deutsch-französische Seminargruppe die Region und Kultur anhand des gegebenen Themas näher kennen. Am Mittwoch besichtigte die Gruppe das BMW-Werk in Dingolfing und unternahm am Donnerstagvormittag eine Stadtbesichtigung durch Landshut. Mittags stärkte sich die Gruppe in der Mensa der Hochschule Landshut. Anschließend tauschten sich Deutsche und Franzosen über die langjährige Hochschulpartnerschaft aus und berichteten über ihre Seminarerfahrungen. Abends wurde im Café am Isartürl bei der gemeinsamen Jubiläumsfeier auf die 30 jährige Kooperation und Freundschaft angestoßen. Die Professoren und Studierenden waren begeistert von den Erlebnissen und freuen sich auch in Zukunft auf die herzliche Zusammenarbeit, auch über die gemeinsamen Seminare hinaus. Während die deutsch-französische Seminargruppe unter der Woche Niederbayern entdeckte, organisierte das
International Office eine Französische Woche an der Hochschule Landshut. Jeden Tag gab es in der entsprechend dekorierten Mensa ein französisches Gericht. Am Dienstag kamen über 70 Bürger/-innen, Professoren/-innen, Studierende und Schüler/-innen zum französischen Länderabend. Der Politologe und Journalist Ingo Espenschied nahm die Gäste auf eine spannende, multimediale Zeitreise durch die deutsch-französische Geschichte mit, welche sich im Elysée-Vertrag manifestierte. Anschließend tauschten sich die Gäste bei französischen Häppchen über beide Nationen aus. Die Veranstalterin und Leiterin des International Office, Andrea Döteberg, zeigte sich zufrieden und bedankte sich bei allen für ihr Kommen und die Unterstützung.