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Die Zukunft braucht Ingenieure

Hochschule Landshut informierte beim „CheckING“ über den Beruf des Ingenieurs

Seit 2019 veranstaltet die Hochschule Landshut den „CheckING“, ein Format, das jungen Menschen praxisorientierte Einblicke in den Ingenieurberuf bietet und die vielfältigen Facetten dieses Berufsfelds erlebbar macht.

Am Freitag, den 14. März 2025, fand bereits die sechste Auflage der Veranstaltung statt, bei der mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der FOS/BOS Landshut, in interaktiven Workshops, erste Erfahrungen mit den Studieninhalten und Karriereperspektiven der Ingenieurwissenschaften sammeln konnten.

Engagement der Fakultäten für den Ingenieurberuf

Organisiert von der Fakultät für Maschinen- und Bauwesen und der Fakultät für Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, drehte sich beim „CheckING“ alles um die Herausforderungen und Chancen, die der Ingenieurberuf bietet.

„Der Mittelstand sucht dringend Ingenieure“, betonte Prof. Dr. Alexander Neumeier (Studienfachberater der Fakultät für Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen) in seiner Ansprache und gab den Teilnehmenden mit auf den Weg: „Was ihr hier lernt und erfahrt, bleibt in euren Köpfen. Ihr könnt etwas daraus machen – und das ist keiner Inflation oder Krise unterworfen.“

Prof. Dr. Christian Koletzko, Dekan der Fakultät Maschinen- und Bauwesen, hob in seiner Eröffnungsrede hervor, wie wichtig es ist, dass Ingenieure von morgen nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein Bewusstsein für Ressourcen und Umwelt entwickeln: „Die Zukunft braucht Ingenieure, die diese Entwicklungen voranbringen können.“

Workshops mit Wow-Effekt

Das Highlight der Veranstaltung waren die Workshops, in denen die Schüler die Möglichkeit hatten, in verschiedenen Themenbereichen wie Robotik, 3D-Druck, Bauingenieurwesen, Automobiltechnik, Automatisierungstechnik und Medizintechnik zu arbeiten. In einem Workshop konnten sie beispielsweise mithilfe eines CAD-Programms selbst 3D-Modelle erstellen, die später in einem professionellen 3D-Drucker zum Leben erweckt wurden. Andere testeten die neuesten Entwicklungen in der Medizintechnik oder programmierten Industrieroboter.

„Cool war, dass wir in den Workshops wirklich etwas ausprobieren konnten. Wir durften mit Maschinen arbeiten, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt und die sehr teuer sind“, resümierte eine Schülerin am Ende der Veranstaltung.

Mit diesem praxisnahen Ansatz setzt die Hochschule Landshut ein starkes Zeichen für den Ingenieurnachwuchs und zeigt, wie wichtig es ist, junge Menschen für diesen vielseitigen und zukunftsträchtigen Beruf zu begeistern.


Fotos: Hochschule Landshut / Katharina Theobaldy und Florian Striegl
(Frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)